Die Ankunft im neuen Zuhause
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So ein Umzug hat immer zwei Seiten. Zum Einen aus Sicht der Familie, die sich seit langem auf den Einzug des neuen Familienmitglieds freut. Zum Andren aus Sicht des Welpen, der sich plötzlich nicht nur von Mutter und Geschwistern getrennt sieht, sondern auch noch in eine völlig neue Umgebung versetzt wird. Man
kann sich also darüber streiten, für wen es aufregender ist. Aus diesem Grunde sollte die Ankunft gut vorbereitet sein. |
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Vorbereitungen
Liegeplatz Der kleine Neuankömmling braucht zunächst einmal eine Stelle, die er als seinen Platz in Beschlag nehmen kann. Hierfür suchen Sie einen Ort aus, von dem aus Ihr Welpe auch etwas vom Familienleben mitbekommt. Hierbei ist darauf zu achten, dass keine Zugluft stört. Natürlich sollte der Welpe auch nicht im Weg liegen. Es reicht eigentlich schon einen Hundedecke aber bequemer wäre natürlich ein kuscheliges Körbchen. Es sollte leicht zu reinigen bzw. waschbar sein.
Näpfe
Halsband und
Leine
Spielsachen |
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Abholen des Welpen
Für den Transport gibt es zahlreiche verschiedene Hundboxen. Beim Abholen des Welpen, empfehlen wir jedoch Körperkontakt. Halten Sie den Kleinen im Arm oder nehmen Sie ihn unter die Jacke bzw. auf den Schoß. So fühlt sich der Welpe sicherer, als alleine in einer Box ohne vertraute Umgebung. Bei längeren Fahrten schadet es
nicht, eine Flasche Wasser und eine Schüssel mitzunehmen.
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Ankunft im neuen Heim
Nach der Ankunft benötigt Ihr
neues Familienmitglied zunächst einmal etwas Zeit, um die neue Umgebung zu
erkunden und sich einzugewöhnen. Lassen Sie ihm dazu ein paar Tage Zeit,
auch um Ihre Familie kennen zulernen. Freunde, Verwandte und Nachbarn
können den jungen Mitbewohner gerne nach und nach begrüßen. Vermeiden Sie
einfach zu viel Trubel und zu viel neue Eindrücke auf einmal.
Auch wenn Sie Katzenbesitzer sind, brauchen Sie sich keine Sorgen machen. Katzen wissen sich Respekt zu verschaffen und ein Zusammenleben wird mit den kleinen Rattlern nach einiger Zeit problemlos möglich sein.
Sauberkeitstraining Das Sauberkeitstraining wird Ihnen die Tatsache erleichtern, daß Hunde nur im Ausnahmefall ihr eigenes Lager beschmutzen. Das Ziel besteht darin, es zu schaffen, daß Ihr Welpe die gesamte Wohnung, das Haus und später den Garten als sein Lager erkennt. Ein unbeachteter Welpe, der sich ins Wohnzimmer verzieht und sein Häufchen auf den besten Teppich setzt, handelt aus seiner Sicht genau richtig. Nun kann aber kaum jemand ständig einen so kleinen Racker im Auge behalten. Für diese Situationen und für die Nacht können Sie sich eine Transportbox ins Haus holen. Füttern Sie Ihren Welpen regelmäßig in der Box, damit bei ihm in keinem Fall der Gedanke an eine Strafe aufkommt. Sie werden sehen, in so einer Höhle fühlen sich die Hunde "pudelwohl". Wird der Hund nun in dieser Box unruhig, bringen Sie ihn direkt zum bekannten Löseplatz. In der
Regel ist bei Beachtung dieser Grundsätze das Thema in wenigen Tagen erledigt.
Und wenn nun doch ein Malheur passiert und der Teppich von einer kleinen "Tretmine" oder
einer "Pfütze" verziert ist? Da kommt es ganz auf den Zeitpunkt an: Erwischen Sie
den Übeltäter noch auf frischer Tat, dürfen Sie Ihrem Ärger freien Lauf lassen und
unter Schimpfen mit ihm nach draußen gehen. Finden Sie nur das Ergebnis vor,
heißt es, Unmut runterschlucken und stillschweigend sauber machen. Ganz so, als
wäre nichts passiert. Aber wirklich stillschweigen und gar nicht mit dem Hund
sprechen, sonst könnte er es als Zuwendung verstehen. Beim nächsten Mal heißt es
dann besser aufpassen und lieber einmal zu oft nach draußen gehen. |