Farbmutanten-Alopezie

 


Besonders betroffene Rasse(n): Alle Rassen mit „verdünnten“ Fellfarben, d.h. grau, silber, isabellfarben....
„Klassisch“ bei Dobermann, Dackel, DD, Greyhound, Whippet, Chow-Chow
Erbmodus: Genaueres unbekannt, gesteuert von Farbgenen am D-Locus und evtl. anderen
Klinisches Bild: Hypotrichose, Schuppenbildung, Follikulitis v.a. im Rückenbereich, dann weitere Ausbreitung v.a. im Rumpfbereich.
Häufigkeit: relativ häufig bei den entsprechenden Farben (bis zu 93 % beim blauen und 75 % beim isabellfarbenen Dobermann), andere Rassen weniger, abnehmend auch mit dem Grad der Verdünnung bei jeweiliger Farbe (z. B: grau > blau).
Diagnose: Alter etwa ab Pubertät, Rasse, Vorbericht, Fellfarbe, klinisches Bild, mikroskopische Untersuchung von Haaren, Biopsie.
Therapie: symptomatisch, evtl. Retinoide (Etretinate)
Prognose: unterschiedlich gut kontrollierbar